Härtsfeldbahn, Neresheim

Früher: Sie galt als eine der spektakulärsten Bahnlinien und als Prototyp der Schwäbischen Eisenbahn. Wie eine Gebirgsbahn überwand sie ab 1901 von Aalen aus die Ostalb. Der Betriebsmittelpunkt stellst die „Centralstation“ – Neresheim dar, unmittelbar am Fuße des  Ulrichsbergs, auf dem sich das Benediktiner-Kloster mit seiner barocken Kirche befindet. Von hier aus folgte die Härtsfeldbahn dem idyllischen Egautal und erreichte nach insgesamt 55,5  Kilometern ihren Endpunkt Dillingen in Bayern. 1972 wurde die Bahn eingestellt und in den folgenden Jahren abgebaut.

Heute: 1986 öffnete das Härtsfeldbahn-Museum im Neresheimer Bahnhofsgebäude seine Pforten. Seitdem entstand eine Gleisanlage mit einer beachtlichen Fahrzeugsammlung. Zum hundertsten Geburtstag der Härtsfeldbahn 2001, wurde der Museumsbahn-Betrieb auf der Strecke Neresheim – Sägmühle aufgenommen. Eine Verlängerung der Bahnstrecke ist bis zum Bahnhof Katzenstein am Härtsfeldesee und bis zum Bahnhof Dischingen geplant.